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Samstag, 13. März 2010

Es war einmal...

...ein junger Mann, der lebte weit entfernt in einem kleinen Dorf. Jeder kannte jeden, er angelte und badete mit seinen Freunden im Fluss, spielte unbeschwert und wuchs glücklich und zufrieden auf. Irgendwann stellte er fest, dass die Welt ausserhalb seines Dorfes noch eine Menge zu bieten hatte, so zog er in die Stadt und ging auf die Universität, um seinen Traum zu verwirklichen, Ingenieur zu werden. Er lernte ein junges Mädchen kennen, ehrgeizig wie er, sie heirateten und um sich eine kleine Wohnung leisten zu können, ging der junge Mann neben seinem Studium noch arbeiten. Sie waren glücklich und zufrieden, so oft es ging, besuchte der junge Mann seine Familie in dem kleinen Dorf und traf dort auch oft die alten Freunde.

Eines Tages, als er zu Besuch war in dem kleinen Dorf, ging er durch die Strassen und begegnete einem der Freunde aus seiner Kindheit. "Komm, sagte der, "lass uns gemeinsam in die Dorfkneipe fahren und bei einem Bier über die alten Zeiten sprechen." Der junge Mann stieg in das Auto des alten Freundes und sie fuhren los. Eine Polizeistreife stoppte sie auf ihrem Weg, nur eine Routinekontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass der alte Freund eine Waffe im Auto hatte, was natürlich streng verboten ist. Deswegen wurden beide jungen Männer verhaftet und eingesperrt. In dem Land, in dem der junge Mann lebt, geht es nicht immer sehr gerecht zu. Manchmal muss man sehr lange warten, bis über Recht und Unrecht entschieden wird. Es sei denn, man hat genügend Geld, wie die Familie seines alten "Freundes". Die hat den richtigen Menschen gegeben, was sie verlangten und mirnichts, dirnichts, war der "Freund" wieder frei.

Der junge Mann hatte nicht so viel Geld, seine Familie auch nicht. Und auch die Kollegen, die für ihn gesammelt haben, konnten nur den Anwalt bezahlen, der ihn vertreten hat bei der ersten Verhandlung, 4 Monate, nachdem er eingesperrt wurde, weil er zu seinem alten Freund ins Auto gestiegen war...

6 Jahre Haft hat er bekommen, weil man einen Schuldigen brauchte und der "Freund" hat sich ja freigekauft. 6 Jahre, weil er mit einem alten "Freund" ein Bier trinken wollte. Und der Traum vom Ingenieur ist ausgeträumt, das Leben kaputt und sein Lachen hat er lange verloren. Vielleicht, ganz vielleicht, weil er sich noch nie in seinem Leben etwas zuschulden kommen lassen hat, darf er nach einem Jahr auf Probe wieder raus.

Und dann?

Montag, 25. Januar 2010

Unruhig

war unser Heimweg heute. Den ersten Stau gab es bereits auf der Autopista zwischen Morón und Valencia, die Ursache harmlos. Eine neue Baustelle, ein Stück Straße wird aufgerissen, die Spuren von drei auf eine verengt. Keine große Sache, es geht schon im Schritttempo die meiste Zeit, hat uns aber doch eine halbe Stunde gekostet.

Hinter der Peaje, der ehemaligen Mautstation dann die nächsten Warnblinker vor uns und wieder stehen. Dieses Mal geht gar nichts, wir stehen und können vor uns nicht viel mehr erkennen als die Rücklichter der anderen Autos. Die Leute beginnen, aus den Autos auszusteigen, immer ein schlechtes Zeichen. Immerhin tauchen keine Straßenverkäufer auf (vielleicht wegen der einsetzenden Dunkelheit?) und unser Mitfahrer findet in der Tasche des Fahrersitzes sogar noch eine Flasche Bier, die wir erst einmal vor der Aircondition kühlen und dann brüder- und schwesterlich teilen ;-)

Als wir eine weitere halbe Stunde später auf die nächste Autobahn wechseln, läuft zunächst alles reibungslos, sogar zügiger als gewohnt und wir sind der einhelligen Meinung, dass wir mit einer knappen Stunde Verspätung doch noch relativ gut durchkommen werden. Denken wir. Die Abfahrt vor unserer Ausfahrt ist gesperrt von der Guardia Nacional. Auf der Brücke über die Autobahn erkennen wir schemenhaft einen LKW mit offener Ladefläche, auf der Menschen stehen. Wir fahren die Ausfahrt runter, auf die Brücke und sind plötzlich fast mittendrin. Knapp zweihundert Meter vor uns brennen Reifen, die Autos stehen hupend in der Schlange, kein Gedanke daran, den gewohnten Weg auch wie gewohnt zu fahren. Die ersten Rücklichter leuchten auf, es ist kein Durchkommen und die Menschen wollen umdrehen, um wie auch immer vorwärts zu kommen. Denn in die andere Richtung, in die Stadt hinein, geht es auch nicht, dort ist ebenfalls gesperrt.

Plötzlich hören wir Schüsse, ich sehe einen jungen Mann davonlaufen, einen von der Guardia Nacional mit dem Gewehr im Anschlag hinterher. Beide verschwinden im Dunkel, ich weiß nicht, ob der junge Mann getroffen wurde, ob mit "echten" Kugeln oder "nur" mit Gummigeschossen geschossen wurde...Wir drehen jetzt ebenfalls um, irgendwie müssen wir hier weg und zwar zügig. Nach dem Wechsel der Fahrtrichtung aber auch dort Chaos und nun sehen wir im Rückspiegel, dass es in Richtung unseres Hauses wieder relativ frei ist. Die Guardisten stehen noch dort, aber die brennenden Reifen und die Menschentraube sind verschwunden, wohin auch immer. Also wieder wenden und ein neuer Versuch. Bis über die Kreuzung geht es auch ganz gut, aber an der nächsten Ecke ist es wieder vorbei. Hier bewegt sich gar nichts mehr, nur Hupen, Geschrei und aus vielen Häusern ringsum der Klang von Topfschlagen, was hier die Solidarisierung mit der Opposition bedeutet. Die Autos stehen dicht an dicht, die Nerven liegen blank, und die Leute gehen nicht gerade freundlich miteinander um.

Wir kommen in 20 Minuten ungefähr 250 Meter voran und beschließen, das Auto in einer der Einfahrten zu einer der privaten, d. h. abgesperrten Wohnstraßen abzustellen und die restlichen 500 Meter nach Hause zu laufen. Mehr als Verkehrchaos tobt hier nicht, wir müssen uns keine Sorgen machen, heute Abend ist der Weg unbedenklich und kurze Zeit später sind wir sicher in unserem Appartement.

Grund für die Unruhen heute war die erneute Schließung von TV- und Kabelsendern durch die Regierung. Außerdem hat der Vizepräsident abgedankt, angeblich aus persönlichen Gründen, aber nicht wegen Differenzen mit dem Präsidenten, so heißt es.

Es ist unruhig, und nicht nur die Maßnahmen des Präsidenten im Bezug auf Regierungsgegner oder auch nur Kritiker sorgen dafür. Inzwischen sind wir alle 3 Tage für 2 Stunden ohne Strom, vorerst. Da es nicht regnet und des Wasserpegel des Staudamms, der das Kraftwerk, das für 70 % der Stromversorgung des Landes sorgt, immer weiter sinkt, gehen wir davon aus, das demnächst der Zeitraum verkürzt und die Dauer der Abschaltung verlängert wird. Alle hoffen auf Regen zum Beginn der Regenzeit Ende März, denn was ohne Strom und Wasser passieren wird, möchten wir uns nicht vorstellen.

Montag, 27. Juli 2009

LKW und andere Laster

Wir sind zwar gerade aus dem Österreich-Urlaub zurück, aber die Bilder, die ich für euch habe, sind hier aus Venezuela - zu kurios, um sie euch vorzuenthalten.

Zu den Preisangaben noch eine Info: Offizieller Wechselkurs Dollar zum Bolivares fuerte 1 : 2,15...
















Sonntag, 5. Juli 2009

Behördengang auf venezolanisch

Letzte Woche Donnerstag war ich in Caracas.
Für uns Expats wurden Arbeitsvisa beantragt sowie die Ausstellung einer Cedula, der venezolanischen ID. Wir haben einen Antrag ausgefüllt und unsere Pässe zu diesem Zweck einem „seriösen“ Herrn übergeben, der vor Ort die notwendigen Formalien erledigt bzw. vorbereitet hat, denn für die Ausstellung des Visums ist persönliches Erscheinen nicht notwendig, aber für die Cedula hat man bei der Behörde in Caracas vorstellig zu werden, sich fotografieren zu lassen und seine Unterschrift auf der ID in Gegenwart eines Bediensteten des Ministerium zu leisten. Im Grunde genommen nicht viel anders als die Ausstellung eines Personalausweises in Deutschland, mit nur ein paar kleinen Unterschieden in der Abwicklung...

Uli war, als die Anträge eingereicht wurden, gerade in Deutschland, somit sind seine Papiere noch nicht fertig und ich muss alleine in die Hauptstadt. Natürlich nicht ganz alleine! Einige Kollegen unserer Schwesterfirma, die aus Trinidad, Peru, Chile...stammen, müssen das gleiche Procedere durchlaufen und somit werde ich kurzerhand zu Pat (aus Trinidad) und dem venezolanischen Fahrer Louis gesetzt. Morgens um 5 Uhr starten wir in Valencia, treffen uns mit 15 Personen auf 4 Autos verteilt vor einer Farmatodo, die nahe der Autobahnauffahrt liegt. Um halb neun sind wir in Caracas mit dem „Vermittler“ verabredet, das könnte knapp werden. Es sind zwar nur 160 km, aber die letzten 60 führen durch den Berufsverkehr und der ist in Caracas ein Chaos. Louis fragt sich, wie wir es in dem Verkehrsgewühl der Stadt überhaupt schaffen sollen, uns nicht zu verlieren - und er ist der einzige, der sich in der Stadt auskennt und weiß, wo der Treffpunkt ist. Mich erleichtert es ungemein, dass ich in seinem Auto sitze ;-)

An der Peripherie der Stadt angekommen, staune ich wie immer über das Gewusel, die Blechlawinen und mache drei Kreuze, dass wir in Valencia und nicht Caracas wohnen! Diese Stadt mit ihren – offiziell – ca. 6 Millionen Einwohnern ist ein Moloch und Berlin mutet dagegen wie eine Kleinstadt an. Ich schaue auf die Barrios und frage mich wie jedes Mal, wie es möglich ist, dass Menschen dort leben oder besser, existieren können. Notdürftige zusammengeschusterte Behausungen aus Backsteinen, Wellblech, Holz und was eben gerade zu bekommen war. Eng nebeneinander, übereinander gebaut, hat man den „besten“ Blick kurz vor einem Tunnel, der sinnigerweise „El Paraiso“ (Das Paradies) heißt. Erstaunt es jemanden, dass die Menschen, die hier ihr Dasein fristen, den Versprechungen des Präsidenten Glauben schenken (wollen), dass er ihre Lage verbessert? Und dass die, die schon zu lange vergeblich darauf warten, zu Gewalt und Waffen greifen, um zu Geld oder Wertgegenständen zu kommen? Man sagt, wenn man einer dieser Banden in die Finger gerät, soll man ohne Gegenwehr rausgeben, was man hat und nur keine Heldentaten versuchen, da die Frustrationsgrenze dieser meist noch jungen Menschen sehr niedrig ist. Was Wunder...!



Wir fahren, immer noch im Convoi, im Stop-and-Go-Tempo weiter Richtung Zentrum, wo wir in der Nähe des Ministerio Público unseren Kontaktmann treffen wollen, der schon angerufen hat und ungeduldig auf uns wartet. Klar, wir haben uns durch den Verkehr verspätet, 3 Stunden rechnet man normalerweise für die Fahrt, 3,5 haben wir geplant und gebraucht haben wir heute 4,5 Stunden. Und ich habe, gelinde gesagt, gerade ziemlich die Schn**** voll von der Fahrerei. Louis telefoniert aufgeregt, wir halten mitten im Gewimmel in dritter Reihe und ein Minute später erscheint, ich nenn ihn mal Pedro, aus dem Nichts, steigt zu uns in den Wagen und lotst uns zu einem Parkplatz. Von dort aus geht es im Eilschritt zu einem kleinen Kopiergeschäft, dort müssen wir unsere Pässe kopieren, das Arbeitsvisum und unsere ID. Pedro erklärt zwar, warum, aber er spricht so schnell, noch dazu mit dem Dialekt der Caracenos, dass ich mal wieder kein Wort verstehe. Und eigentlich ist es mir im Moment sowieso egal, ich fühle mich trotz der großen Gruppe nicht besonders wohl, wie üblich habe ich die Aufmerksamkeit der Menschen, weil ich durch Größe, Haar- und Hautfarbe auffalle. Ich halte mich eng an Pat und Pedro, als es weitergeht zum Ministerio und schaue nicht nach rechts und links, bis wir den Innenhof des Ministeriums erreicht haben. Da bleibt mir allerdings erstmal der Mund offen stehen: Ungefähr 300 – 400 Menschen stehen in einer langen Schlange und warten darauf, dass sie ihren neuen Ausweis bekommen bzw. ihren Ausweis verlängern und was sonst noch so an Formalitäten hier erledigt werden kann. Es ist kurz nach zehn, die Behörde öffnet um acht und ich vermute, dass bereits um sechs in der Früh die ersten hier Stellung beziehen. Viele haben kleine Plastikhocker dabei und auch Schirme – der Hof ist nicht überdacht und es beginnt gerade zu tröpfeln. Ich freue mich über die kleine Erfrischung, lange hab ich allerdings nichts davon. Pedro lotst uns unter den überdachten Vorplatz des Gebäudes. Dieser Teil ist mit gelben Absperrband versehen, hier stehen zwei mal zwei Campingtische mit Stühlen, auf denen die Mitarbeiter des Ministeriums sitzen. Pedro hat unsere Passkopien an einen anderen Mann gegeben, der jetzt hinter einem der Tische verschwindet, auf einen der Beamten einredet und mit dem Papier wedelt. Schlußendlich wechseln wohl ein paar Scheine den Besitzer, ein Schulterklopfen und unsere Gruppe von 15 ist plötzlich eine eigene kleine Schlange an dem Stuhl vor dem weißen Hintergrund, wo die Fotos für die Cedula gemacht werden.

Von jetzt an geht es (relativ) zügig, wir werden geknipst, geben unsere Fingerabdrücke ab (soviel zum Thema Datenschutz...), warten wieder, bis der Name aufgerufen wird (meiner nicht, auf mich wird mit dem Finger gezeigt, Name zu schwierig auszusprechen) und unterschreiben bei einer schlecht gelaunten Mitarbeiterin des Ministerium, der das Eingeben der Daten und das Herüberreichen des Papiers zur Unterschrift unheimlich viel Mühe zu machen scheint. Wenn sie diese schwierige Aufgabe bewältigt hat, gibt sie das Blatt an den nächsten Kollegen, der die Cedula zurecht schneidet und dem letzten in der Reihe hinterm Tisch überreicht, der das jetzt auf 10 x 5 zurechtgestutzte Dokument laminiert und uns überreicht. Listo (fertig)! Ich bin jetzt Besitzerin einer venezolanischen ID, die neben meinem Namen, Geburtsdatum und –land meinen Familienstand, meinen Berufsstand, meinen Daumenabdruck und meine Unterschrift zeigt und zudem noch in Großbuchstaben mit dem Hinweis „EXTRANJERO“ versehen ist, was mich als Ausländer ausweist, was wiederum notwendig macht, dass ich diese Prozedur in 11 Monaten wiederholen muss, da wir ja noch eine Weile im Land bleiben. Ich freue mich schon heute auf den Ausflug in die Hauptstadt, die wir jetzt so schnell wie möglich wieder hinter uns lassen, alle geschafft von der Fahrt, der Hitze, der Warterei. Kurz hinter Caracas machen wir Halt an einer Art Autobahnraststätte und Pat und ich stoßen erst einmal mit einem Bier (light!) auf unsere neue „Identität“ an.

Ulis Papiere sind nun auch so weit und er fährt morgen.
Unsere Sekretärin Eglee hat mir angeboten, ihn zu begleiten, aber ehrlich? Ich gehe lieber arbeiten!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Heimatgefühle...




wollten bei unserem Besuch in Colonia Továr nicht so richtig aufkommen.
Es war eher amüsant, all die deutschen Namen und Bezeichnungen zu lesen, die gerne auch mal falsch geschrieben werden oder Dinge zu finden, die als "typisch deutsch" angeboten werden, uns aber in Deutschland nie begegnet sind - wem die "salsa alemana" bekannt ist, der sage es bitte! ;-)

Ein bisschen zur Geschichte des Ortes:

1843 wanderten 358 Bürger aus der Gegend des Kaiserstuhls, vornehmlich aus Endingen am Kaiserstuhl, Forchheim (Kaiserstuhl),Wyhl und Oberbergen über Le Havre nach Venezuela aus. Dort wurden sie nach einigen Wirren an ihrem heutigen Ort angesiedelt. Die Bauern pflanzten Gemüse und Obst an und brauten auch das erste Bier Venezuelas; sie bauten ihre Häuser im Fachwerkstil. Die Dorfgemeinschaft blieb bis 1942 mit eigenen Gesetzen unter sich und geriet nach und nach in Vergessenheit.
Erst nach dem Bau einer Asphaltstraße 1964 hielt die Moderne Einzug in Colonia Tovar. In den 1960er Jahren nahmen die Einwohner der Colonia Tovar, die bis heute ihre Sprache im
alemannischen Dialekt und ihre Traditionen bis hin zur alemannischen Fastnacht (Fasnet) pflegen, wieder engen Kontakt zu ihrer badischen Heimat auf. So kommt es, dass viele Nachfahren ihre Ausbildung in Deutschland machten.

(Quelle: wikipedia.de)

Es gibt schon ein paar sehr schöne, gut erhaltene oder restaurierte Häuser, die auch noch echtes Fachwerk haben. Bei den meisten sind die Balken allerdings nur aufgemalt, die auf den Speisekarten angebotenen Gerichte sind recht venezolanisiert und die angebotenen Produkte von Kitschkunsthandwerk bis Wurstwaren ziemlich überteuert. Klar, stürmen doch jedes Wochenende die Caraqueños, die Bewohner der nahe gelegenen Hauptstadt, den kleinen Ort und seine schmalen Gassen mit ihren Autos und Motorrädern. Und was Autofahren hier bedeutet, hat Uli ja bereits sehr anschaulich geschildert. Das gilt - leider - auch für ein ansonsten ganz putziges Städtchen wie Colonia Továr: Unglaublich viel Verkehr, keine Rücksichtnahme und sehr sehr viel Lärm!

Trotzdem war es ein lohnender Ausflug mit vielen "Guck mal, fast(!) wie zu Hause"-Ausrufen, den wir wiederholen wollen, denn die Umgebung ist wunderschön, das in CT gebraute Bier schmeckt lecker und Erdbeeren gibt es ganzjährig. Das nächste Mal allerdings wochentags.

Dann, so hat man uns versichert, ist es bedeutend ruhiger und das ist uns bedeutend lieber!

Mittwoch, 4. Februar 2009

¡bienvenidos! - Willkommen...


...in meinem Blog.

Für die nächsten 3 Jahre ist für mich und meinen Lebensgefährten Uli Südamerika unsere Heimat, wir wohnen im Norden Venezuelas in Valencia und arbeiten auf einer Grossbaustelle in Morón an der Küste.

Um Familie, Freunde und alle Interessierten auf dem Laufenden zu halten, habe ich dieses Blog eingerichtet, in dem ich (in unregelmässigen Abständen, man möge mir verzeihen) über unser Leben, unseren Alltag hier berichten werde.

Ich freue mich über viele Leser, Kommentare und wer Fragen hat, möge fragen.
Soweit ich sie beantworten kann, werde ich das gerne machen!

Viel Spass!